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In
den letzten Jahren hat sich unsere physiotherapeutische
Tätigkeit durch die Ausbildung zum Osteopathen erweitert,
zum Teil aber auch gewandelt.
In
ihren theoretischen Grundlagen stimmt die Osteopathie
mit der Schulmedizin und anderen Naturwissenschaften
überein. Mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise kann sie
eine schulmedizinische Behandlung ergänzen und ist somit
eine Möglichkeit zu einer dauerhaften Heilung. Das gilt
unter anderem wenn zwar eine funktionelle Störung besteht,
aber noch kein Gewebe zerstört wurde. Ist bereits Gewebe
zerstört, z.B. bei einer Arthrose, kann ein Osteopath
diesen Zustand zwar nicht rückgängig machen, er kann
jedoch in Zusammenarbeit mit Ärzten dem Patienten zu
einer höheren Lebensqualität verhelfen und zumindest
bei bestimmten Erkrankungen die Entwicklung verlangsamen.
Sinnvoll ist eine ergänzende osteopathische Behandlung
auch dann, wenn Störungen der organischen Funktionen
und des Wohlbefindens, sowie ungünstige Einflüsse von
außen zusammen kommen. Es werden dabei Bedingungen hergestellt,
mit welchen eine Gesundung des Organismus aus sich selbst
heraus möglich wird.
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Bereiche unserer Tätigkeit
Trotzdem der menschliche Organismus als Einheit angesehen
wird, haben sich in der Ostepathie verschiedene Teilbereiche
entwickelt. Bei der Befunderhebung und Behandlung werden
immer alle Bereiche in Betracht gezogen. |
Strukturelle
Techniken |
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Sie
beschäftigen sich mit den Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen,
Gelenken usw., also dem gesamten Bewegungsapparat. |
Viszerale
Techniken |
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Sie
behandeln die Inneren Organe mit den dazugehörigen Gefäßen
und Nerven sowie deren Aufhängungsapparat. |
Craniosakrale
Techniken |
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Damit
wird der Liquor, das Zentrale - und das Autonome Nervensystem,
die Schädelknochen, die Dura sowie das Gehirn und das
Rückenmark beeinflußt. |
Informationen
zu unserer Person |
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Das erste wesentliche Prinzip ist der ganzheitliche Ansatz, |
| 1. |
was
bedeutet, daß wir den gesamten Körper des Patienten einbeziehen.
Nach genauer Erhebung der Anamnese wird unter Zuhilfenahme
der daraus erhaltenen Hinweise der Patient mit den Händen
untersucht. Durch Tests wird herausgefunden, ob und wie
das Zusammenspiel der einzelnen Körperteile funktioniert.
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Struktur
und Funktion beeinflussen sich wechselseitig. |
| 2. |
Damit
ist gemeint, daß für gut funktionierende physiologische
Prozesse wie z.B. der Durchblutung, der Verdauung oder der
Entgiftung, die Körperstrukturen wie Knochen, Muskeln, Organe,
Nerven und Faszien frei beweglich und gesund sein müssen.
Andererseits können eingeschränkte chemische oder physikalische
Prozesse im Körper Veränderungen im Muskelskelett- sowie
Organsystem nach sich ziehen. |
Unter
bestimmten Bedingungen ist der Körper imstande sich selbst
zu heilen, |
| 3. |
zu regulieren und gesund zu erhalten. Der Organismus hilft
sich, indem er kleine Wunden selbst verschließt, Krankheitserreger
durch die Imunabwehr erfolgreich bekämpft und Giftstoffe
die in den Körper gelangen, wieder ausscheidet. Aus der
Sicht der Osteopathie können Krankheiten entstehen, wenn
durch dauernde Überlastung oder plötzliche Traumata die
Abwehr und Selbstregulierung diesen Einflüssen nicht mehr
gewachsen sind. Durch unsere Tätigkeit versuchen wir, die
betroffenen Strukturen zu harmonisieren, damit zusätzlich
zur ärztlichen Behandlung die selbstregulierenden Kräfte
des Körpers besser zur Wirkung kommen können. |
Ein
weiteres Prinzip besagt, daß sich jegliche Dysfunktionen
im Muskelskelettsystem niederschlagen. |
| 4. |
Mit
den Händen werden diese Störungen aufgefunden und behandelt. |
Ein
Behandlungsplan basiert auf den oben genannten Prinzipien.
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| 5. |
Ein
Behandlungsplan basiert auf den oben genannten Prinzipien. |
Fallbeispiele
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