Geschichte der Osteopathie

Andrew Taylor Still im Jahre 1914

Osteopathie als manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept geht auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) zurück. Er reagierte damit auf den Mangel an Kenntnissen der damaligen Schulmedizin. Machtlos hatte er als Arzt mit ansehen müssen, wie seine erste Frau und vier seiner Kinder an Krankheiten starben. Deshalb suchte Still nach einem neuen Verständnis von dem, was Medizin sein sollte. Still beschrieb Störungen und Bewegungseinschränkungen des Bindegewebes und der Gelenke, welche Symptome auch an entfernten Strukturen, wie an anderen Organen oder anderen Körperregionen auslösen können. Damit können durch geeignete Grifftechniken Gelenksblockaden gelöst werden und nicht nur lokale Beschwerden sondern auch weit entfernt liegende Körperregionen beeinflusst werden. 

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